Mit 01. Mai 2026 beginnt die heurige Fischersaison.
Das Fischen im Gößnitzsee ist bis zu Beginn der Ausbaggerungsarbeiten möglich.
Dies betrifft nur den See, im Rückstau ist das Fischen nicht gestattet!
Die Erlaubnisscheine für den See sind nur am Gemeindeamt in den Parteienverkehrszeiten erhältlich, der Aktionspreis bleibt unverändert.
Den genauen Termin für den Beginn der Ausbaggerungsarbeiten
geben wir euch ehestmöglich bekannt!
Beim Kauf einer Fischerkarte für Minderjährige wird die Aufsichtspflicht durch einen Erziehungsberechtigten bzw. volljähriger Begleitperson zur Kenntnis genommen!
Voraussetzung für eine Fischereierlaubnis ist eine amtliche Kärntner Fischerkarte. (Gast- oder Jahreskarte)
Diese, sowie der Erlaubnisschein zum Fischfang sind erhältlich bei:
Die Karten für den See sind aus- schließlich am Gemeindeamt zu den Parteienverkehrszeiten erhältlich!
Die Karten für den Möllfluss sind auch beim Tourismusbüro in Flattach erhältlich!
erlaubte Köder
Kosten
Fangbeschränkung
Es dürfen nur 2 Stück Edelfische (Forellen und Äschen) pro Tag entnommen werden. Andere Fischarten sind nicht beschränkt!
Fangzeit
1. Mai bis 31. Oktober jeweils von 7:00 bis 20:00 Uhr
Schonzeiten und Brittelmaße der vorkommenden Fischarten
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Fischart |
Schonzeit von - bis |
Brittelmaß (Mindestmaß) |
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Bachforelle |
16.09. - 15.04. |
27 cm |
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Regenbogenforelle |
01.01. - 15.04. |
27 cm |
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Seeforelle |
01.10. - 15.12. |
45 cm |
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Äsche |
01.01. - 31.05. |
34 cm |
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Schleie |
01.06. - 30.06. |
25 cm |
Am 19. Mai 2003 waren Arbeiter der Gemeinde Stall mit Kultivierungsarbeiten für den Badebereich am Gössnitz-See beschäftigt. Gegen 16 Uhr hörten sie ein lautes Plantschen im Wasser, so als wäre jemand hineingefallen. Als sie Nachschau hielten, trauten sie ihren Augen nicht. Ein riesiger Fisch attackierte die dort schwimmende Badeinsel und krachte dabei mehrmals an die Kunststoffbohlen. Schwer benommen unterbrach sie ihre Angriffe, um dann wenig später noch einmal eine Attacke zu starten.
Dieser
letzte Angriff war für sie von so schweren Folgen, dass sie ihn nicht mehr überlebte.
Georg Fercher, der Bauhofleiter der Gemeinde Stall holte den Riesenfisch dann schließlich mit einem Boot an Land.
Bei diesem Prachtexemplar handelte es sich um eine etwa 16-jährige Bachforelle mit einer Länge von 99 cm, einem Rumpfumfang von 76 cm und einem Gewicht von 18 kg (!!!).
Die Spülung des Magritzenspeichers im Jahre 1995 hatte auch für den Fischbestand im Bereich des Stauraumes in Gössnitz enorme Folgen, so dass Besatzmaßnahmen unbedingt erforderlich waren. Damals wurden ca. 3.000 Seeforellen in den Gössnitz-See eingesetzt. In den letzten Jahren wurden von Fischern schon mehrmals kapitale Forellen gesehen. Die angebotenen Köder aber verschmähten sie wohlweislich, so dass bisher von dieser Fischart keine wesentlichen Fangberichte zu vermelden waren. Fänge von starken Bach- und Regenbogenforellen sind aber nichts seltenes. Unsere anfängliche Vermutung, dass es sich bei dieser Forelle um eine der eingesetzten Seeforellen handelt mussten wir dann später revidieren, da beim Präparieren dieses Exemplars die für die Bachforelle typischen roten Punkte und die hellen Höfe zum Vorschein kamen.
Somit dürfte diese Bachforelle zu den größten bisher geangelten Fischen dieser Spezies zählen und in die Nähe des Weltrekord kommen!
Was nur diese kapitale Bachforelle zu diesen - für sie folgenschweren - Attacken veranlasste wird wohl für immer unergründlich bleiben.
Parteienverkehr, Kassastunden:
Mo - Fr: 8:00 - 12:00 Uhr
Amtsstunden:
Mo - Do: 8:00 - 16:00 Uhr
Fr: 8:00 - 12:00 Uhr
Sprechstunden Bürgermeister:
nach Vereinbarung
